{"id":173,"date":"2016-06-10T08:19:00","date_gmt":"2016-06-10T06:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/?page_id=173"},"modified":"2020-04-08T21:45:30","modified_gmt":"2020-04-08T19:45:30","slug":"glossar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/?page_id=173","title":{"rendered":"Glossar"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Hilfreiche Begriffe f\u00fcr die Medienzentrumsarbeit in Hessen<\/strong><br>Bei den aufgef\u00fchrten Einrichtungen, werden im wesentlichen nur die Aufgaben genannt, die mit der Arbeit der Stadt- und kreisbildstellen bzw. der kommunalen Medienzentren in Verbindung stehen bzw. standen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AGMuD<\/strong><br>Arbeitsgemeinschaft Medien und Dokumentation der LKM<br>Diese Arbeitsgruppe der L\u00e4nderkonferenz Medienbildung legt bundesweit geltende Standards f\u00fcr vornehmlich audiovisuelle Medien und deren Metadaten fest. Diese Standards haben zun\u00e4chst empfehlenden Charakter und sollten von den Endanwendern beachtet und durchgesetzt werden.<br>Beispielhaft seien genannt: Signaturbereiche f\u00fcr Medien, z.B. 46&#8230; = DVD, TOM = technischer Standard f\u00fcr Onlinemedien, ROL = Richtlinien f\u00fcr den Lizenzumfang beim Medienankauf (werden von einigen Anbietern akzeptiert, von anderen nur in Teilen; letztlich kommt es auf Verhandlungsgeschick und Marktmacht an)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AfL<\/strong><br>Amt f\u00fc\u0081r Lehrerbildung (2005 &#8211; 2013)<br>Verwalter des Beschaffungsfonds, zentraler Medieneinkauf f\u00fcr die kommunalen Medienzentren<br>Der Bereich Medienzentren war nur ein winziger Teil im Aufgabengebiet des AfL. Hauptaufgabe war die Aus, -fort und Weiterbildung, die Aufsicht \u00fcber die wissenschaftlichen Pr\u00fcfungs\u00e4mter an den Hochschulen und die Studienseminare. Das AfL betrieb zwei gro\u00dfe Tagungsst\u00e4tten in Weilburg und in Fuldatal (Reinhardswalschule).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anrechnungsstunden<\/strong><br>F\u00fcr die Leitung eines Medienzentrums werden in Abh\u00e4ngigkeit von der Bev\u00f6lkerungszahl im Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Medienzentrums Anrechnungsstunden auf die w\u00f6chentliche Unterrichtsverpflichtung gew\u00e4hrt. Gegenw\u00e4rtig geregelt in \u00a7 7.5 der Pflichtstundenverordnung.<br>&lt; 60.000 12 UStd<br>60.001 bis 100.000 12 UStd<br>100.001 bis 150.000 14 UStd<br>151.001 bis 200.000 16 UStd<br>200.001 bis 250.000 18 UStd<br>250.001 bis 450.000 20 Ustd<br>> 450.001 26 UStd<br>Die Umrechnung in Zeitstunden erfolgt streng nach Dreisatz. Die Faustregel: Anrechnungsstunden x 1,6 = Zeitstunden liefert eine gute N\u00e4herung.<br>Der Jahresurlaub betr\u00e4gt 30 bzw. 33 Tage. Die Urlaubstagesregelung gilt sp\u00e4testens dann streng, wenn mehr als die H\u00e4lfte der Pflichtstunden durch Anrechunungs- oder Anordnungsstunden an einer au\u00dferschulische Einrichtung (MZ, SSA, LA, HKM, etc.) geleistet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufwandsentsch\u00e4digung<\/strong><br>Dauerthema seit den Anf\u00e4ngen der Bildstellen. Es gibt Schultr\u00e4ger die zahlen, manche sogar relativ viel. Es gibt aber auch welche, die nicht Zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>BAK Medien<\/strong><br>Bundesarbeitskreis der Leiterinnen und Leiter kommunaler Medienzentren in Deutschland (1956 &#8211; heute)<br><a href=\"http:\/\/www.bakmedien.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bakmedien.de<\/a><br>Gegr\u00fcndet als Arbeitskreis der Landesverb\u00e4nde der Stadt- und Kreisbildstellenleiter der L\u00e4nder der Bundesrepublik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>BALKOM<\/strong><br>Basisbildung f\u00fcr Leiterinnen und Leiter kommunaler Medienzentren<br>In den Jahren 2002\/2003 wurde ein Konzept f\u00fcr die Qualifikation von Medienzentrumsleitungen erarbeitet. Zur Ausarbeitung eines detaillierten Curriculums oder gar einer Durchf\u00fchrung kam es durch die Aufl\u00f6sung des HeLP nicht mehr. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt 2015 wurde das Konzept wieder aufgegriffen. BALKOM 2016 hat einen wesentlich geringeren Umfang, ist speziell f\u00fcr Neuanf\u00e4nger und Neuanf\u00e4ngerinnen konzipiert und wird vom Landesarbeitskreis der kommunalen Medienzentren in Hessen e.V. getragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beschaffungsfonds (1934 &#8211; heute)<\/strong><br>Eingerichtet zur Beschaffung von Medien und Ger\u00e4ten. Beitrag 80 RPf pro Sch\u00fclerIn\/Jahr, aufgebracht von den Eltern. Die Mittel wurden bis 1944 an die RfdU\/RWU abgef\u00fchrt, ab 1946 an die LaBi. Lediglich f\u00fcr das Jahr 1945 wurde der halbe Beitrag erhoben da in Hessen der Schulbetrieb von Mitte, Ende M\u00e4rz 1945 bis September, Oktober 1945 ruhte. Seit 1953 werden die Beitr\u00e4ge nicht mehr von den Eltern (Lernmittelfreiheit), sondern von den Schultr\u00e4gern erhoben.<br>Zur Zeit (seit 1979) 3,20 DM = 1,63 \u20ac pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bildstellen<\/strong><br>Die erste Bildstelle wurde 1908 in Gleiwitz (heute in Polen) eingerichtet. Die ersten Bildstellen im Gebiet des heutigen Landes Hessens wurden 1913 in Offenbach (Gro\u00dfherzogtum Hessen) und 1917 in Kassel (Preu\u00dfen, Provinz Hessen-Nassau) gegr\u00fcndet.<br>In den folgenden Jahren wurden von immer mehr Landkreisen und kreisfreien St\u00e4dten Bildstellen eingerichtet. Bis 1934 geschah die Einrichtung auf freiwilliger Basis, regelm\u00e4\u00dfig initiiert von medienaffinen Lehrkr\u00e4ften.<br>1919 wurde die Bildstelle im Zentralinstitut f\u00fcr Erziehung und Unterricht des Landes Preu\u00dfen in Berlin eingerichtet. Diese wurde 1934 als Reichsstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm (RfdU) eine eigenst\u00e4ndige Einrichtung (s.u.)<br>Zun\u00e4chst wurden haupts\u00e4chlich wurden von den Bildstellen haupts\u00e4chlich Diareihen angeboten. Filmvorf\u00fchrungen wurden organisiert. Der damalige Celluloidfilm durfte aufgrund seiner Feuergef\u00e4hrlichkeit nicht in Schulgeb\u00e4uden eingesetzt werden. Erst mit Aufkommen des Sicherheitsfilmes 1930, war der unmittelbare<br>Einsatz im Unterricht m\u00f6glich. Dominierte zun\u00e4chst der Stummfilm &#8211; Lehrende erhielten ausf\u00fchrliche Begleithefte zum Filminhalt und gaben Erl\u00e4uterungen w\u00e4hrend der Filmvorf\u00fchrung ab &#8211; setzte sich ab Ende der 1940er Jahre zunehmend der Tonfilm durch. Ab Ende der 1950er Jahre kam der Farbtonfilm. Diverse Videoformate und der Super 8 Film ab den 1970er Jahren stellten einen R\u00fcckschritt gegen\u00fcber der Gro\u00dfprojektion mit 16 mm Filmprojektoren dar. Erst mit dem Aufkommen der Kombination von DVD und Beamer Anfang der 2000er Jahre wurde dieses Manko \u00fcberwunden. Seit 2008 haben Medienzentren in Hessen auch Medien zum Download bzw. Streaming im Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>BILUSI<\/strong><br><strong>B<\/strong>ildstellen<strong>L<\/strong>eiter<strong>U<\/strong>nter<strong>S<\/strong>ich (2000 &#8211; heute)<br>Mailingliste, die beim MZ Kassel eingerichtet und vom Landesarbeitskreis verwaltet wird. Die Liste wurde eingerichtet, damit die Leiterinnen und Leiter der Bildstellen unabh\u00e4ngig von der offiziellen Mailingliste der LaBi\/ZMDI untereinander kommunizieren konnten und k\u00f6nnen. In der Liste sind alle Vereinsmitglieder eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einf\u00fchrungserlass vom 26. Juni 1934<\/strong><br>Grundlegender Erlass des Preu\u00dfischen- und Reichsministers f\u00fcr Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vom Juni 1934. Er war in Preu\u00dfen unmittelbar geltendes Recht; in den L\u00e4ndern wurde er durch die Reichsstatthalter &#8211; Landesregierungen gab es im Zuge der Gleichschaltungspolitik der Nazis nicht mehr &#8211; umgesetzt.<br>Alle\u00a0 kommunalen Schultr\u00e4ger waren ab 1934 verpflichtet Kreis- bzw. Stadtbildstellen einzurichten. Gleichzeitig wurden 24 Landesbildstellen (erh\u00f6hte sich im Zuge der Vergr\u00f6\u00dferung des Reichsgebietes auf sp\u00e4ter 32) und die Reichsstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm (RfdU) eingerichtet.<br>Der Einrichtungserlass war in Hessen bis zur Verabschiedung des Schulverwaltungsgesetzes 1969 in Kraft; dieses wurde 1993 durch das Hessische Schulgesetz abgel\u00f6st. Viele der in dem Einf\u00fchrungserlass und nachfolgenden Erlassen und Verf\u00fcgungen getroffenen Regelungen sind in Hessen &#8211; in zeitgem\u00e4\u00dfer Formulierung bis heute erhalten (vgl. u.a. \u00a7 162 und \u00a7 138 Abs. 1 und 2 Hess. Schulgesetz). Nicht untersch\u00e4tzt werden darf auch die Wirkung von tradiertem Handeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>HeLP<\/strong><br>Hessisches Landesinstitut f\u00fc\u0081r P\u00e4dagogik (1997 &#8211; 2004)<br>Nachfolgeeinrichtung von LaBi, HILF und HIBS<br>Fachaufsicht \u00fc\u0081ber die Stadt- und Kreisbildstellen \/ kommunalen Medienzentren Verwalter des Beschaffungsfonds, zentraler Medieneinkauf f\u00fcr die MZ<\/p>\n\n\n\n<p><strong>HIBS<\/strong><br>Hessisches Institut f\u00fc\u0081r Bildungsplanung und Schulentwicklung ( &#8211; 1997)<br>Das HIBS war eine oberste Landesbeh\u00f6rde in Wiesbaden. Lehrpl\u00e4ne, Richtlinien f\u00fcr die Schulorganisation und -entwicklung wurden u.a. hier erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>HILF<\/strong><br>Hessisches Institut f\u00fc\u0081r Lehrerfortbildung ( &#8211; 1997)<br>Das HILF war \u00fcber mehr als 40 Jahre, die staatliche Forbitldungseinrichtung f\u00fcr Lehrende in Hessen. Hauptsitz war die Reinhardswalschule in Fuldatal-Simmershausen (n\u00f6rdlich von Kassel). Weitere Tagungst\u00e4tten waren in Weilburg, Frankfurt und Seeheimjugenheim betrieben. Daneben gab es 13 weitere gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber Hessen verteilte Zweigstellen, an denen haupts\u00e4chlich nachmittags Fortbildungsveranstaltungen durchgef\u00fchrt wurden. Dozenten waren meist hessische Lehrkr\u00e4fte deren Unterricht(skonzept) als Vorbild angesehen wurde; aber auch Fachleute aus dem universit\u00e4ren Bereich waren vertreten. Die Lehrg\u00e4nge in den zentralen Tagungsst\u00e4tten dauerten h\u00e4ufig eine Woche.<br>Vor allem in diesen Wochenlehrg\u00e4ngen entstanden &#8222;Protokolle&#8220; die gedruckt und durch hessische Lehrkr\u00e4fte zu einem geringen Betrag bezogen werden konnten. Handreichungen zu Lehrpl\u00e4nen, Empfehlungen zur Ausstattung naturwissenschaftlicher Sammlungen geh\u00f6rten ebenso zum Publikationsangebot des HILF. Die Kosten einschlie\u00dflich der Anreise trug bis auf wenige Ausnahme das Land in voller H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p>IBV<br>Interessenbekundungsverfahren kann einer beschr\u00e4nkten Ausschreibung vorausgehen. Im Bereich der kommunalen Medienzentren wurde dieses Verfahren 2014 erstmals angewandt. Medienanbieter bieten der LA Titel an, die sie gerne verkaufen w\u00fcrden. Die Medienzentrumsleitungen treffen eine Auswahl aus diesem Angebot. Nur f\u00fcr die ausgew\u00e4hlten Titel geben dann die Anbieter im n\u00e4chsten Schritt einen Verkaufspreis an und liefern diese Titel zur Sichtung und Bewertung an. Diese erfolgte nach zuvor aufgestellten und den Anbietern bekannten Kriterien. F\u00fcr den Zuschlag macht die Bewertung 70 % und der Preis 30 % aus.<\/p>\n\n\n\n<p>IQ<br>Institut f\u00fcr Qualit\u00e4tsentwicklung (2005 &#8211; 2013)<br>sp\u00e4ter Abteilung im LSA, heute Arbeitsgruppe innerhalb der LA<br>Das IQ war eine in Wiesbaden angesiedelte Beh\u00f6rde, die nach Einstellung der vom Land verantwortenden und durchgef\u00fchrten Fortbildung f\u00fcr &#8222;einfache&#8220; Lehrkr\u00e4fte die Zertifizierung von Anbietern und deren Einzelveranstaltungen durchf\u00fchrt. Automatisch von Amtswegen erhielten alle Studienseminare, die Staatlichen Schul\u00e4mter soei die diesen unterstehenden Schulen, staatliche Hochschulen und das AfL die Akkreditierung. Bildstellen\/Medienzentren wurden und werden als private Fortbildungseinrichtungen behandelt.<br>Bis 2011 gab es einen zweiseitigen Fragebogen, der von den Teilnehmer\/innen ausgef\u00fcllt werden musste; die Ergebnisse aufsummierten Ergebnisse mussten in die Suchmaske beim IQ eingetragen werden. Seit 2011 ist die Art der Evaluation einer Veranstaltung freigestellt; die Unterlagen dazu m\u00fcssen f\u00fcnf Jahre aufbewahrt werden. Es ind nur noch sehr wenige Angaben in der Erfassungsmaske des IQ einzutragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>KoL<\/strong><br>Kreisonlinelizenz hat sich aus der Kreislizenz entwickelt. Eine KoL wird f\u00fcr den Zust\u00e4ndigkeitsbereich eines Medienzentrums erworben, in der Regel ist dies die Gebietsk\u00f6rperschaft des Tr\u00e4gers des MZ. Damit ist es m\u00f6glich zu einem geringen Preis (meist um die 10,- \u20ac) zus\u00e4tzliche DVD Kopien zu erwerben. Die Preisgestaltung ist von Anbieter zu Anbieter sehr verschieden. Sie reicht von einem Festpreis, Grundpreis + Anzahl Schulen, nur Anzahl Schulen, bis Bev\u00f6lkerungsanzahl in der Gebietsk\u00f6rperschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LA<\/strong><br>Hessische Lehrkr\u00e4fteakademie (2015 &#8211; heute)<br>Fachaufsicht \u00fcber die kommunalen Medienzentren<br>Verwalter des Beschaffungsfonds, zentraler Medieneinkauf, Organisation der MZ Tagungen, bei der Bestellung einer MZ-Leiterin eines MZ-Leiters durch den Tr\u00e4ger des MZ hat dieser das Einvernehmen mit dem LA (und dem SSA) herzustellen.<br>vielf\u00e4ltige Aufgaben im Bereich der Fortbildung f\u00fcr hessische Lehrkr\u00e4fte, eigene Fortbildungsveranstaltungen in der Regel nur f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte. Betreiber von Tagungsst\u00e4tten mit \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit in Weilburg und Fuldatal.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LSA<\/strong><br>Landesschulamt (2013 &#8211; 2015)<br>Fachaufsicht \u00fc\u0081ber die kommunalen Medienzentren<br>Verwalter des Beschaffungsfonds, zentraler Medieneinkauf<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LaBi<\/strong><br>Staatliche Landesbildstelle Hessen (1934 bis 1997)<br>zun\u00e4chst gab es zwei Landesbildstellen im Gebiet des heutigen Landes Hessen. Im Volksstaat Hessen wurde die 1923 gegr\u00fcndete Bildstelle Darmstadt zur Landesbildstelle; in der preu\u00dfischen Provinz Hessen-Nassau die 192? gegr\u00fcndete Bildstelle in Frankfurt\/M. Ab 1949 gab es nur noch eine Landesbildstelle<br>in Frankfurt\/M. Der Landesbildstelle oblag die Fachaufsicht \u00fc\u0081ber die Stadt- und Kreisbildstellen.<br>Zun\u00e4chst verteilten die Landesbildstellen die von RfdU\/RWU bezogenen Medien und Ger\u00e4te an die Stadt- und Kreisbildstellen in Abh\u00e4ngigkeit von deren Klassenanzahl. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln des Sch\u00fclerpfennigs (heute Beschaffungsfonds). Die Verteilung richtete sich nicht nach dem Mittelaufkommen (80 RPf\/Sch\u00fcler*Jahr) im Bereich einer Bildstelle, sondern nach dem Ziel eine m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfige Versorgung mit Medien und Ger\u00e4ten zu erreichen. Ab 1946 zentraler Einkauf von Medien f\u00fcr die Bildstellen und Verwalter des Beschaffungsfonds. In Darmstadt, sp\u00e4ter nur noch in Frankfurt nahm die Landesbildstelle gleichzeitig die Aufgaben der Stadtbildstelle wahr. Die Abteilung ZMDI im HeLP f\u00fchrte faktisch bis zu ihrer Aufl\u00f6sung 2003 die Aufgaben<br>der LaBi fort. Mit Aufl\u00f6sung der ZMDI musste die Stadt Frankfurt selbst wieder eine Bildstelle betreiben. Diese Aufgabe hat per Vertrag mit der<br>Stadt der Verein &#8222;Medienzentrum Frankfurt e.V.&#8220; \u00fcbernommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Landeslizenz =&gt; siehe Verbundlizenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>LKM<\/strong><br>L\u00e4nderkonferenz Medienbildung<br>Die LKM ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Leiterinnen und Leiter der Landesmedienzentren und der entsprechenden Medienabteilungen in p\u00e4dagogischen Landesinstituten. Hessen ist derzeit durch die Abteilung II.3 Medien der Lehrkr\u00e4fteakedemie in der LKM vertreten. Die LKM ist hervorgegangen aus dem L\u00e4nderkonferenz der Leiter der Landesbildstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LAK, LKM Medien Hesssen<\/strong><br>Landesarbeitskreis kommunaler Medienzentren in Hessen e.V. (1955 &#8211; heute)<br><br>Am 15. Juni 1955 als Verband der Kreis-und Stadtbildstellenleiter gegr\u00fcndet.<br><strong>2002 <\/strong>Umbenennung in Landesarbeitskreis der Leiterinnen und Leiter kommunaler Medienzentren in Hessen<br><strong>2004<\/strong> Umwandlung in einen eingetragenen Verein mit Sitz in Frankfurt\/M. Die Gesch\u00e4ftsstelle befand bzw. befindet sich in der Bildstelle \/<br>dem Medienzentrum des\/der Vorsitzenden. <br>Vorsitzende waren\/ist: <br>1955 Clemens Benzig (Eschwege), 1959 Rudolf Blumenstein (Melsungen, sp\u00e4ter Kassel), 197? Peter Suppa (Neu-Ansbach), 1981 Jochen Heimann (Weilburg), 1998 Rudolf Karpe (Fulda), 2001 Klaus Fl\u00e4mig (Gie\u00dfen), 2004 Christof Heun (Frankfurt),<br>2013 Dr. Richard George (Korbach), 2019 Peter Herden (Friedrichsdorf)<br>Mitte der 1950er Jahre wurden in den L\u00e4ndern der damaligen BRD Landesarbeitskreise (LAK) der Kreis- und Stadtbildstellenleiter gegr\u00fcndet. Die \u00fcbliche Abk\u00fcrzung ist heute LAK-Medien Bundesland. (Hessen nennt sich in der Kurzform LKM Medien, da LAK bei der Bank schon anderweitig belegt war.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>MZ<\/strong><br>Motorradwerk Zschopau (1922 bis 2013)<br>Es sind bisher keine Schwierigkeiten bekannt das Medienzentren die Abk\u00fcrzung MZ verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RfdU\/RFU\/FWU (1934 bis heute)<\/strong><br>Reichsstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm, Berlin<br>Reichsanstalt f\u00fc\u0081r Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, Berlin<br>Institut f\u00fc\u0081r Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, M\u00fc\u0081nchen, heute Gr\u00fc\u0081nwald<br><strong>bis 1945<\/strong><br>Fachaufsicht \u00fc\u0081ber die Landesbildstellen bis 1945, Verwalter des Beschaffungsfonds bis 1945, Produzent von Unterrichtsfilmen und Diareihen, Einkauf von Filmen, Diareihen, Verteilung von Medien und Vorf\u00fchrger\u00e4ten an die Landesbildstellen von dort Weiterverteilung an die Stadt- und Kreisbildstellen. Verteilungskriterium war der Bedarf und nicht das Geldaufkommen f\u00fcr den Beschaffungsfonds aus den jeweiligen Gebietsk\u00f6rperschaften (Ausgleichsfunktion).<br><strong>Nach 1945<\/strong> ging ein erheblicher Teil der beim RWU Besch\u00e4ftigten nach M\u00fcnchen. Auch gelangte das Film- und Bildarchiv mit zum Teil noch unver\u00f6ffentlichten Rohmaterial aus der sowjetischen Zone (Berlins) in die amerikanische Zone nach M\u00fcnchen.<br><strong>ab 1951<\/strong><br>Die Bundesl\u00e4nder der Westzonen f\u00fchrten die Einrichtung ab 1951 als Institut f\u00fc\u0081r Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH zun\u00e4chst in M\u00fc\u0081nchen heute Gr\u00fc\u0081nwald fort. Das Saarland kam 1957, die L\u00e4nder der ehemaligen 1991 als Gesellschafter hinzu.<br>Das FWU ist Medieninstitut der L\u00e4nder und Medienproduzent. Es hat keine fachaufsichtlichen Aufgaben und ist f\u00fcr die kommunalen Medienzentren letztlich ein Produzent von Unterrichtsmedien wie andere auch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SSA<\/strong><br>Staatliches Schulamt (SS\u00c4 Staatliche Schul\u00e4mter)<br>Es gibt 15 SSA in Hessen, die mit Ausnahme von Frankfurt\/M mindestes f\u00fcr zwei Gebietsk\u00f6rperschaften und f\u00fcr bis zu drei Schultr\u00e4gern zust\u00e4ndig sind. Sie f\u00fcr die Fachaufsicht \u00fcber die kommunalen und anerkannten Privatschulen.<br>Bei der Bestellung einer MZ-Leiterin eines MZ-Leiters durch den Tr\u00e4ger des MZ hat dieser das Einvernehmen mit dem SSA (und dem LA) herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schultr\u00e4ger<\/strong><br>Schultr\u00e4ger sind die Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte, sowie die St\u00e4dte \u00fcber 50.000 Einwohner in Hessen. Diese m\u00fcssen (\u00a7 138 Abs. 1 Hess. Schulgesetz) allein oder gemeinsam mit anderen ein Medienzentrum unterhalten. Private Schultr\u00e4ger haben diese Verpflichtung nicht. Sie k\u00f6nnen jedoch dem Beschaffungsfonds beitreten und sind dann auch Nutzungsberechtigte der kommunalen Medienzentren.<\/p>\n\n\n\n<p>Signaturnummer f\u00fcr Medien<br>(seit 1934)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SODIS<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>TOM<\/strong><br>Technischer Standard f\u00fcr Onlinemedien<\/p>\n\n\n\n<p><strong>V+\u00d6<\/strong><br>Recht des Verleihs und der \u00f6ffentlichen Vorf\u00fchrung, Rechte die regelm\u00e4\u00dfig von den MZ f\u00fcr ihren Zust\u00e4ndigkeitsbereich erworden werden m\u00fcssen.<br>Gerade im Spielfimbereich sind die Kosten f\u00fcr die Verlehrechte in Regel um Dimensionen h\u00f6her als der Preis f\u00fcr eine Privatkopie. Auch sind Verleihrechte nicht immer erwerbbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verbundlizenz<\/strong><br>Im Bereich der Medienzentren eine Lizenz f\u00fcr Medien, die von allen kommunalen Medienzentren (in Hessen) gemeinsam beschafft wird. Medien (bisher FilmVerbunde und Lernsoftware) die der Verbundlizenz unterliegen sind in allen kommunalen MZ in Hessen verf\u00fcgbar. D.h. insbesondere die Beschaffung ist nicht von der Finazkraft des jeweilgen MZ abh\u00e4ngig.<br>Umgangssprachlich und im Rahmen des IBV wird die Verbundlizenz h\u00e4ufig als Landeslzizenz bezeichnet. Dies trifft den Sachverhalt jedoch nicht, da einerseits das Land Hessen nur sehr wenige Schulen betreibt, anderseits dann auch jede anerkannte private Ersatzschule in den Genu\u00df der Nutzung kommen w\u00fcrde, auch wenn ihr Tr\u00e4ger nicht in den Beschaffungsfonds einzahlt. Nicht zuletzt stammen die Finanzmittel f\u00fcr die Beschaffung nicht vom Land sondern von den Schultr\u00e4gern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ZMDI<\/strong><br>Zentralstelle Medien, Daten, Informationen (1997 &#8211; 2003)<br>Nachfolgeeinrichtung der Landesbildstelle als Abteilung im HeLP<br>Fachaufsicht \u00fc\u0081ber die Stadt- und Kreisbildstellen \/ kommunalen Medienzentren<br>Verwalter des Beschaffungsfonds, zentraler Medieneinkauf<\/p>\n\n\n\n<p><strong>16 mm<\/strong><br>16 mm ist ein Schmalfilmformat (35 mm Standardkinofilm). Nachdem 1930 der nicht brennbare Sicherheitsfilm auf den Markt kam, war er bis Mitte der 1990er Jahre der Datentr\u00e4ger f\u00fcr Filme in den Bildstellen. Der 16 mm Film erfordert einen gewissen Pflegeaufwand, ist daf\u00fcr aber &#8211; wenn nicht durch zu lange Verwendung des Entwicklers (Folge Rotstich nach Jahren) sehr haltbar, insbesondere archivierungsf\u00e4hig. Die Filme sind relativ schwer. Es ist nur eine lineare Vorf\u00fchrung m\u00f6glich. Die Bildqualit\u00e4t ist sehr<br>lange sehr gut, da nur geringe mechanische Abnutzung (Kratzer). Das Kopienmaterial selbst ist im Vergleich zu Video oder gar DVD sehr teuer. Es wird berichtet, dass der halbe Kopienpreis (Mitte der 1990er Jahre f\u00fcr einen 20 Minuten Lehrfilm in der<br>Regel knapp \u00fcber 700 DM) im Material- und Herstellungswert steckte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Super 8<\/strong><br>Filmmaterial f\u00fcr den Heimbereich. Da sowohl das Material selbst, als auch die zugeh\u00f6rigen Projektoren, diese hatten zudem auch noch ein viel gringeres Gewicht,\u00a0 kosteng\u00fcnstiger waren, gab es ab Mitte der 1970er Jahre auch Unterrichtsfilme auf diesem Datentr\u00e4ger.<br>Die projezierbare Bildgr\u00f6\u00dfe und seine optische Qualit\u00e4t waren f\u00fcr die Unterrichtsituation eigentlich nicht angemessen. Mit dem Aufkommen der VHS Videokassette verschwanden auch die Super 8 Filme nach und nach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VHS<\/strong><br>Videoformat der Firma Sony, das sich ab Mitte der 1980er Jahre am Markt durchgesetzt hatte. Die optische Qualit\u00e4t war im Vergleich zum 16 mm Film und anderen noch um 1980 vorkommenden Viedoformaten deutlich schlechter. Eine Gro\u00dfprojektion war praktisch in der Schule nicht m\u00f6glich. Es setzte sich in vielen Schulen die Kombination Videoplayer und Fernseher durch. Vorteil war, dass eine Verdunkelung nicht n\u00f6tig war. Gerade bei Filmen des naturwissenschaftlich-technischen Bereichs waren durch das kleine Fernsehbild Details in den hinteren Reihen des Unterrichtsraumes nicht mehr ausreichend erkennbar. Etliche Unterrichtsfilme wurden sowohl als 16 mm als auch auf VHS vertrieben. Auff\u00e4llig war dabei, der extreme Preisunterschied, der sich nicht allein aus den niedrigeren Material- und Kopienherstellungskosten der VHS-Kasette erkl\u00e4ren lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SVHS<\/strong><br>Bessere Bildqualit\u00e4t als VHS. Hatte f\u00fcr den Unterrichtsfilm keine Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DVD<\/strong><br>Die DVD hat seit Anfang der 2000er Jahre die vorhergehenden Datentr\u00e4gerformate weitestgehend verdr\u00e4ngt. Viele Produzenten bieten mit der sogenannten didaktischen DVD zus\u00e4tzliches Unterrichtsmaterial, das meist auch bearbeitet werden kann, in einem besonderen ROM-Teil der DVD an. Die DVD hat nach wie vor gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr den sicheren, vom Internet unabh\u00e4ngigen Betrieb im Unterricht.<br>Auch sind zu manchen Themen keine Onlinerechte erwerbbar oder w\u00e4ren mit unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Kosten verbunden. Selbstredend sind die Kosten f\u00fcr den Erwerb einer V+\u00d6 Lizenz f\u00fcr eine DVD geringer als eine Kreisonlinelizenz mit dann praktisch unbegrenzter Kopienanzahl.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hilfreiche Begriffe f\u00fcr die Medienzentrumsarbeit in HessenBei den aufgef\u00fchrten Einrichtungen, werden im wesentlichen nur die Aufgaben genannt, die mit der Arbeit der Stadt- und kreisbildstellen bzw. der kommunalen Medienzentren in Verbindung stehen bzw. standen. AGMuDArbeitsgemeinschaft Medien und Dokumentation der LKMDiese Arbeitsgruppe der L\u00e4nderkonferenz Medienbildung legt bundesweit geltende Standards f\u00fcr vornehmlich audiovisuelle Medien und deren Metadaten &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/?page_id=173\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGlossar\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-173","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=173"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":334,"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/173\/revisions\/334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medienzentren-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}